Schnellnavigation

Steuerleiste | Navigation | Suche | Inhalt

Trefferliste

Dokument

  in html speichern drucken Dokumentansicht maximierenStandardansicht wiederherstellen
Inhalt
Aktuelle Gesamtausgabe
Änderungshistorie
juris-Abkürzung:Pestal-F-HSaV BE
Ausfertigungsdatum:21.03.1966
Gültig ab:30.03.1966
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Berlin
Fundstelle:GVBl. 1966, 565
Gliederungs-Nr:2231-2-1
Verordnung über die Satzung des Pestalozzi-Fröbel-Hauses
Vom 21. März 1966
Zum 25.09.2017 aktuellste verfügbare Fassung der Gesamtausgabe

Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis

Stand: letzte berücksichtigte Änderung: § 3 der Anlage geändert durch Artikel I der Verordnung vom 07.02.2006 (GVBl. S. 128)

Auf Grund des § 5 des Gesetzes über das Pestalozzi-Fröbel-Haus und den Lette-Verein vom 18. Januar 1963 (GVBl. S. 79), geändert durch Gesetz vom 14. April 1965 (GVBl. S. 445), wird verordnet:

Artikel I

Für das Pestalozzi-Fröbel-Haus wird die anliegende Satzung erlassen.

Artikel II

Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Verkündung im Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin in Kraft.

Berlin, den 21. März 1966

Der Senat von Berlin

Brandt

Regierender Bürgermeister

Evers

Senator für Schulwesen

Anlage

zu Artikel I der Verordnung über die Satzung des Pestalozzi-Fröbel-Hauses

Satzung des Pestalozzi-Fröbel-Hauses.

§ 1

Sitz der Stiftung

Das Pestalozzi-Fröbel-Haus, Stiftung des öffentlichen Rechts, hat seinen Sitz in Berlin.

§ 2

Einrichtungen der Stiftung

Das Pestalozzi-Fröbel-Haus ist Träger einer Berufsfachschule für Sozialwesen und einer Fachschule für Sozialpädagogik. Es unterhält Einrichtungen sozialpädagogischer Arbeit.

§ 3

Kuratorium

(1) Dem Kuratorium gehören zehn vom Abgeordnetenhaus gewählte Persönlichkeiten sowie das für das Schulwesen zuständige Mitglied des Senats an; ein weiteres Mitglied des Senats kann vom Senat bestellt werden. Das für das Schulwesen zuständige Mitglied des Senats führt den Vorsitz.

(2) Mit beratender Stimme nehmen neben dem Direktor der Stiftung an den Sitzungen des Kuratoriums in der Regel teil:

  • die stellvertretenden Leiter der Schulen des Pestalozzi-Fröbel-Hauses,

  • der Leiter der sozialpädagogischen Praxis,

  • der Verwaltungsleiter,

  • der Vorsitzende des Personalrats.

§ 4

Aufgaben des Kuratoriums

Zu den Angelegenheiten von besonderer Bedeutung im Sinne von § 11 Abs. 1 des Gesetzes gehören insbesondere die Veränderung von Aufgaben der Einrichtungen der Stiftung, der Erwerb oder die Veräußerung von Grundstücken sowie die Errichtung von Neubauten.

§ 5

Beschlußfassung des Kuratoriums

(1) Das Kuratorium ist beschlußfähig, wenn mehr als die Hälfte der Mitglieder anwesend ist.

(2) Die Beschlüsse des Kuratoriums werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefaßt.

(3) In dringenden Ausnahmefällen kann im schriftlichen Verfahren abgestimmt werden, sofern nicht ein Mitglied diesem Verfahren widerspricht. Widersprüche, die bei der Stiftung später als zehn Tage nach Absendung der Vorlage eingehen, bleiben unberücksichtigt. Für Beschlüsse im schriftlichen Verfahren ist die Mehrheit aller Mitglieder des Kuratoriums erforderlich.

§ 6

Rechnungsprüfung

Die Rechnung ist, beginnend mit dem Jahre 1995, von einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zu prüfen, die im Einvernehmen mit dem Rechnungshof von Berlin bestellt wird.