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Amtliche Abkürzung:BerlHZVO
Fassung vom:04.04.2012
Gültig ab:20.04.2012
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Berlin
Gliederungs-Nr:221-19-2
Verordnung zur Regelung der Zulassung in
zulassungsbeschränkten Studiengängen durch die Hochschulen des Landes Berlin
(Hochschulzulassungsverordnung - BerlHZVO)
Vom 4. April 2012

Anlage 1

(zu § 11 Absatz 2 )

Ermittlung der Messzahl bei der Auswahl der
Bewerber und Bewerberinnen für ein Zweitstudium

1.

Die Messzahl ergibt sich als Summe aus den vom Bewerber oder von der Bewerberin erreichten Punkten für das Ergebnis der Abschlussprüfung des Erststudiums und für die Bedeutung der Gründe für das Zweitstudium.

2.

Für das Ergebnis der Abschlussprüfung des Erststudiums erhält der Bewerber oder die Bewerberin folgende Punkte:

Noten „ausgezeichnet“ und „sehr gut“

4 Punkte,

Noten „gut“ und „voll befriedigend“

3 Punkte,

Note „befriedigend“

2 Punkte,

Note „ausreichend“

1 Punkt.

Weist der Bewerber oder die Bewerberin die Note der Abschlussprüfung des Erststudiums nicht nach, wird das Ergebnis der Abschlussprüfung mit einem Punkt bewertet.

3.

Entsprechend dem Grad der Bedeutung der Gründe für das Zweitstudium erhält der Bewerber oder die Bewerberin folgende Punkte:

Zwingende berufliche Gründe

9 Punkte

Zwingende berufliche Gründe liegen vor, wenn der Bewerber oder die Bewerberin einen Beruf anstrebt, der nur auf Grund zweier abgeschlossener Studiengänge ausgeübt werden kann.

Wissenschaftliche Gründe

7 bis 11 Punkte

Wissenschaftliche Gründe liegen vor, wenn im Hinblick auf eine spätere Tätigkeit in Wissenschaft und Forschung auf der Grundlage der bisherigen wissenschaftlichen und praktischen Tätigkeit eine weitere wissenschaftliche Qualifikation in einem anderen Studiengang angestrebt wird.

Besondere berufliche Gründe

7 Punkte

Besondere berufliche Gründe liegen vor, wenn die berufliche Situation des Bewerbers oder der Bewerberin dadurch erheblich verbessert wird, dass der Abschluss des Zweitstudiums das Erststudium sinnvoll ergänzt.

Sonstige berufliche Gründe

4 Punkte

Sonstige berufliche Gründe liegen vor, wenn das Zweitstudium auf Grund der beruflichen Situation des Bewerbers oder der Bewerberin aus sonstigen Gründen zu befürworten ist.

Keiner der vorgenannten Gründe

1 Punkt

4.

Liegen wissenschaftliche Gründe vor, ist die Punktzahl innerhalb des Rahmens von sieben bis elf Punkten davon abhängig, welches Gewicht die Gründe haben, welche Leistungen der Bewerber oder die Bewerberin bisher erbracht hat und in welchem Maß die Gründe von allgemeinem Interesse sind. Das Zweitstudienvorhaben eines Bewerbers oder einer Bewerberin, der oder die nach einer Familienphase die Wiedereingliederung oder den Neueinstieg in das Berufsleben anstrebt, kann durch die Gewährung eines Zuschlages von bis zu zwei Punkten bei der Messzahlbildung berücksichtigt werden.

Dieser Punktzuschlag wird zusätzlich gewährt.


 



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