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juris-Abkürzung:AbiNSchPrV BE 2009
Fassung vom:21.11.2011
Gültig ab:07.12.2011
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Berlin
Gliederungs-Nr:2230-1-12
Verordnung über die Prüfung zum Erwerb
der allgemeinen Hochschulreife von Nichtschülerinnen und Nichtschülern
(PrüfVO - Nichtschülerabitur)
Vom 3. November 2009

§ 26
Waldorfschulen

(1) Für Prüfungen von Schülerinnen und Schülern der Waldorfschulen gelten die §§ 1 bis 25 nach Maßgabe der Absätze 2 bis 8.

(2) Für Schülerinnen und Schüler der Waldorfschulen findet die Abiturprüfung in besonderer Form statt. Die Prüfungstermine und die Termine für die Meldung zur Prüfung werden von der Schulaufsichtsbehörde auf Vorschlag der jeweiligen Waldorfschule festgelegt, sofern es sich nicht um zentral geprüfte Fächer handelt. Die Prüfungen finden im Gebäude der jeweiligen Schule statt.

(3) § 1 Absatz 2 und § 7 Absatz 1 Satz 4 und 5 finden keine Anwendung; Vorsitzende oder Vorsitzender des Prüfungsausschusses soll eine Schulleiterin oder ein Schulleiter oder eine Schulaufsichtsbeamtin oder ein Schulaufsichtsbeamter sein. Abweichend von § 8 Absatz 1 Satz 3 wird die oder der Vorsitzende eines Fachausschusses von der Schulaufsichtsbehörde beauftragt und können als Mitglieder der Fachausschüsse Lehrkräfte der jeweiligen Waldorfschule berufen werden, wenn sie die Voraussetzungen des § 8 Absatz 1 Satz 4 erfüllen. Die Lehrkräfte der Waldorfschulen sind von der oder dem Vorsitzenden des Fachausschusses zur Verschwiegenheit zu verpflichten.

(4) Abweichend von § 3 Absatz 1 Satz 2 kann die Schule im Rahmen ihrer organisatorischen und personellen Möglichkeiten für den jeweiligen Abiturlehrgang festlegen, dass zwei der vier ausschließlich mündlich zu prüfenden Fächer durch die Anrechnung von Leistungen des zweiten Halbjahres der Jahrgangsstufe 13 ersetzt werden, sofern die Anforderungen an die Leistungen und die schriftlichen und mündlichen Lernerfolgskontrollen von der Schulaufsichtsbehörde auf ihre Übereinstimmung mit den geltenden Rahmenlehrplänen überprüft worden sind. Prüfungsleistungen in den Fächern Deutsch und Fremdsprache können nicht ersetzt werden.

(5) Abweichend von § 4 Absatz 1 dürfen bis zu zwei Vertreterinnen oder Vertreter der Schülerinnen und Schüler der Schule und bis zu zwei Vertreterinnen oder Vertreter ihrer Erziehungsberechtigten sowie Lehrkräfte dieser Schule und Vertreterinnen oder Vertreter des Schulträgers bei der mündlichen Prüfung anwesend sein.

(6) Abweichend von § 11 Absatz 1 müssen sich Schülerinnen und Schüler der Waldorfschulen nach Durchlaufen von zwölf aufsteigenden Jahrgangsstufen in der 13. Jahrgangsstufe befinden,

(7) Abweichend von § 12 werden die Aufgabenvorschläge für die schriftliche Prüfung in der jeweiligen Schule erarbeitet und der Schulaufsichtsbehörde zur Genehmigung eingereicht. Die Genehmigung wird erteilt, wenn die Voraussetzungen für die Genehmigung von Aufgaben für die Abschlussprüfung des Gymnasiums erfüllt sind. Satz 1 und 2 gelten nicht für zentral geprüfte Fächer.

(8) § 18 Absatz 3 Nummer 2 gilt mit der Maßgabe, dass sich unter den mit mindestens 5 Punkten bewerteten Fächern der mündlichen Prüfung mindestens eines befindet, das nicht durch die Anrechnung von Unterrichtsleistungen gemäß Absatz 4 Satz 1 ersetzt wurde.

 


Abkürzung Fundstelle Diesen Link können Sie kopieren und verwenden, wenn Sie immer auf die gültige Fassung der Vorschrift verlinken möchten:
http://gesetze.berlin.de/jportal/?quelle=jlink&query=AbiNSchPrV+BE+%C2%A7+26&psml=bsbeprod.psml&max=true


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