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Amtliche Abkürzung:Begabten-PrüfVO
Fassung vom:04.04.1986
Gültig ab:26.04.1986
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Berlin
Gliederungs-Nr:2230-1-10
Verordnung über die Prüfung besonders befähigter Berufstätiger
(Begabten-PrüfVO)
Vom 26. Juli 1984

§ 10
Zulassung zur Prüfung und Antragstellung

(1) Zur Prüfung ist zuzulassen, wer

1.

bis zum Beginn der Prüfung das 25. Lebensjahr vollendet hat,

2.

eine berufliche Ausbildung mit einer vorgesehenen Ausbildungsdauer von mindestens zwei Jahren abgeschlossen hat und danach mindestens fünf Jahre oder, sofern er eine Prüfung nach § 40 Abs. 2 des Berufsbildungsgesetzes vom 14. August 1969 (BGBl. I S. 1112 / GVBl. S. 1363), zuletzt geändert durch Gesetz vom 23. Dezember 1981 (BGBl. I S. 1692 / GVBl. 1982, S. 155) abgelegt hat, insgesamt mindestens sieben Jahre berufstätig gewesen ist,

3.

eine angemessene Vorbereitung auf die Prüfung nachweist

und

4.

seinen Wohnsitz im Land Berlin hat.

Als Berufstätigkeit im Sinne des Satzes 1 Nr. 2 gelten

1.

eine selbständige Tätigkeit oder eine abhängige Beschäftigung im Umfang von mindestens 20 Wochenstunden einschließlich entsprechender Tätigkeiten von Gefangenen,

2.

die Erfüllung einer Dienstpflicht nach Artikel 12 a Abs. 1 oder Abs. 2 des Grundgesetzes ,

3.

die Ableistung eines freiwilligen sozialen Jahres,

4.

die Tätigkeit als Entwicklungshelfer,

5.

die selbständige Führung eines Familienhaushaltes mit mindestens drei Personen oder mit mindestens zwei Personen, wenn dem Haushalt eine erziehungs- oder pflegebedürftige Person angehört.

Zeiten, in denen der Bewerber beim Arbeitsamt arbeitslos gemeldet gewesen ist, werden bis zu einem Jahr auf die Berufstätigkeit nach Satz 1 Nr. 2 angerechnet. Im Einzelfall, insbesondere bei Behinderten, kann das für das Schulwesen zuständige Mitglied des Senats zur Vermeidung besonderer Härten auch Bewerber zulassen, die die Voraussetzungen des Satzes 1 Nr. 2 nicht erfüllen.

(2) Zur Prüfung ist nicht zuzulassen, wer bereits mehr als einmal erfolglos versucht hat, eine Hochschulreife zu erwerben; über Ausnahmen in Fällen, in denen ein dritter Versuch zum Erwerb einer Hochschulreife unternommen werden soll, entscheidet das für das Schulwesen zuständige Mitglied des Senats.

(3) Die Prüfung wird bei Bedarf durchgeführt. Die Zulassung zur Prüfung ist von den Bewerbern schriftlich bei dem für das Schulwesen zuständigen Mitglied des Senats zu beantragen. Dem Antrag sind beizufügen

a)

ein tabellarischer Lebenslauf,

b)

eine beglaubigte Fotokopie oder Abschrift der Zeugnisse und Bescheinigungen, mit denen die Voraussetzungen gemäß Absatz 1 nachgewiesen werden,

c)

eine Erklärung des Bewerbers über bereits unternommene Versuche zum Erwerb einer Hochschulreife.

Ferner ist anzugeben, welches Fach nach § 3 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 geprüft werden soll und welches das wissenschaftliche Fachgebiet ist. Darüber hinaus hat der Bewerber für jedes Prüfungsfach drei Schwerpunktgebiete zu benennen.

(4) Über die Zulassung entscheidet das für das Schulwesen zuständige Mitglied des Senats, gegebenenfalls nach einem Gespräch mit dem Bewerber. Die Entscheidung über die Zulassung soll dem Bewerber spätestens sechs Wochen vor dem ersten Prüfungstermin unter Angabe der Termine der schriftlichen Prüfung, des Prüfungsortes, der Prüfungsfächer, der Fächergruppe nach § 3 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 sowie eines Termins, bis zu dem das zu wählende Fach der mündlichen Prüfung benannt worden sein muß, mitgeteilt werden.

 


Abkürzung Fundstelle Diesen Link können Sie kopieren und verwenden, wenn Sie immer auf die gültige Fassung der Vorschrift verlinken möchten:
http://gesetze.berlin.de/jportal/?quelle=jlink&query=BegabtPrV+BE+%C2%A7+10&psml=bsbeprod.psml&max=true


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